Mein Last Minute Weihnachtsgeschenketipp für Leseratten

Passend zur alljährlichen Jagd nach dem besten (last minute?) Geschenk ist mir ein wunderbares Buch eingefallen, das ich selber einmal zu Weihnachten Geschenkt bekommen habe. Und darüber freue ich mich immer noch jedes Mal wenn ich daran denke. Vielen Dank :*

 

Die Stadt der Träumenden Bücher

Es ist inzwischen schon ein bisschen her, dass ich das Buch gelesen habe. Ich bin mir aber nicht mal sicher ob das wirklich schlecht ist. So kann ich nur noch über die Dinge schreiben die mir wirklich im Gedächtnis geblieben sind. Ich werde erst mal versuchen die Geschichte zu rekapitulieren und dann meine persönliche Sicht darauf abgeben.

Hildegunst von Mythenmetz, so heißt der Protagonist der uns durch die Geschichte führt. Und er führt wirklich, da er sich immer wieder direkt an die Leser und seine lieben Freunde wendet. Er erzählt uns wie es dazu kam, dass er zu seinem ersten großen Abenteuer aufgebrochen ist und am Ende das Orm erreicht hat.
Das ganze nimmt seinen Anfang damit, dass Mythenmetz von seinem Dichterpaten einen Brief erbt der so unglaublich gut und mitreisend geschrieben ist, dass es das Leben des Paten komplett verändert hat. Als Mythenmetz den Brief liest geht es ihm genauso und er beschließt den Schreiber des Briefes in der Stadt der träumenden Bücher zu suchen. Doch der Brief löst dort Panik aus und Mythenmetz wird aus zwei Läden geworfen und irrt planlos durch die Gegend bis er endlich jemanden finde der ihm helfen kann. Über Umwege (ich will ja nicht alles verraten) landet er dann aber in den Katakomben unter der Stadt in die sich nur todesmutige Bücherjäger wagen. Er trifft dort eben solche und noch zahllose andere fantastische und gefährliche Wesen und erlebt eine ganze Reihe unglaublicher Dinge bis er schließlich durch die Hilfe eines Verbündeten wieder an die Oberfläche der Stadt gelangt. Dies führt allerdings eine riesige Katastrophe herbei und gleichzeitig zur Erlangung des für Dichter und Schriftsteller so bedeutenden Orm.

Ich habe geweint als das Buch zu Ende war. Das ist mir bisher noch bei keinem Buch passiert. Ich habe mal bei einem gesellschaftskritischen Buch über Indien das selbige in die Ecke geworfen vor Wut über die Ungerechtigkeit, aber geweint weil ein Buch zu Ende war … Das Ende war tatsächlich auch traurig aber das war nicht der Hauptgrund. Irgendwie fand ich diese Geschichte und die Wesen die darin vorkommen einfach so bezaubernd und ich wollte, dass ihre Geschichte weiter geht. Inzwischen habe ich herausgefunden, dass es noch nachfolge Bände gibt und bin auch gerade dabei einen zu lesen. Aber der Zauber wenn man das erste Mal in diese Welt eintaucht war einmalig. Ich kann dieses Buch nur uneingeschränkt empfehlen. Ich weiß ich werde es verschenken und verleihen und ich hoffe, dass es den Empfängern genauso gut gefällt wie mir. Ich hätte es auch nie gelesen wenn ich es nicht selber geschenkt bekommen hätte (danke meine Süße, du bist die Beste ^^) weil ich dem Autor gegenüber einfach etwas voreingenommen war durch sonstigen Werke von denen ich nicht hundertprozentig überzeugt bin. Aber er kann auch anders und ich bin sehr froh darüber.

Schlussendlich ist das eines der Bücher die ich nicht missen möchte und eventuell auch eines der wenigen die ich nochmal lesen werde.
Ich hoffe ihr gebt dem Buch mal eine Chance, bei uns gibts das auch in der Bücherei habe ich gesehen. Das ist dann zwar nicht so praktisch als Geschenk aber versuchen kann man es ja mal 😉

Fröhliche Weihnachten
Laura

 

PS: Da ich das Buch vor lauter Begeisterung verliehen habe erst mal ohne Bilder.

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