Fehlschlag der Woche #2 – Cake Pops

Ich habe Cake Pops gebacken. Gemacht? Wirklich gebacken werden die ja nicht oder? Da kann man ja die tollsten Dinger machen und das sieht dann immer total schick aus finde ich. Oder lustig. Oder gruselig (an Halloween). Auf jeden Fall sehr vielfältige Möglichkeiten. Aber gesehen hab ich Sie bisher nur im Internet (Pinterest) oder in Zeitschriften/Backbüchern.

Was tun? Selber machen!

Von der ganzen Hochzeitstortenbackerei hatte ich Kuchenböden übrig (Details zur Hochzeitstorte kommen noch). Und wegwerfen wollt ich das nicht, da hab ich was dagegen. Einfach so aufessen habe ich versucht, ist aber nicht so wirklich sinnvoll fürchte ich.

Ich wollte schon länger mal welche machen habe aber irgendwie immer nur Rezepte für welche mit Cake Pop Formen/Machern gefunden. Das sind entweder Backformen mit denen man einfach Kugeln backen kann, ähnlich wie Muffin Formen oder etwas was für mich aussieht wie Waffeleisen für Kugeln. Ich habe beides noch nicht benutzt und werde mir das auch nicht zulegen weil ich das für nicht so sinnvoll halte wenn ich dann damit nur Cake Pops machen kann. Klar bei Muffinformen und Waffeleisen ist es das selbe, da kann ich auch nur Muffins oder Waffeln machen (ich besitze auch kein Waffeleisen) aber irgendwie habe ich bei Muffins nicht das Gefühl, dass ich so stark eingeschränkt bin.

Außerdem wusste ich, dass man Cake Pops auch anders machen kann. Nämlich aus Kuchenresten. Und diesmal habe ich beim ersten googeln auch gleich Rezepte gefunden. Also auf dem Nachhauseweg schnell noch etwas Frischkäse besorgt, und los gehts.

Zuerst wird einfach nur der Kuchen zerbröselt. Ich hab das mit einer Gabel gemacht hat ganz gut funktioniert.

 

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Danach der Frischkäse mit Butter und Puderzucker vermischt und das dann unter den Kuchenteig gemanscht. Allerdings nicht gleich alles auf einmal, damit die Konsistenz passt. Wenn er schön zusammen hält aber nicht zu feucht ist oder zu sehr an den Händen klebt dann passt die Konsistenz. Und dann stand in meiner Anleitung ich soll 18 Kugeln formen. 18! Aber ich bin schlauer, ich hatte ein bisschen weniger Kuchen als in der Angabe also habe ich 12 Kugeln geform. Ein großer Fehler wie sich dann noch rausstellen sollte. Aber dazu später.

Die Kugeln wandern dann erst mal für 30 Minuten in de ühlschrank bis sie etwas fest werden. In der Zeit kann man Kuvertüre auf dem Wasserbad schmelzen. Die Cake Pop Stäbchen werden dann ein bisschen in Kuvertüre getunkt und in den Cake Pop gedrückt. Das soll dazu führen, dass die Stäbchen besser halten … Haha! Dann nochmal 15 Minuten Kältebehandlung.

Soweit hat das auch alles super geklappt bei mir. Und dann habe ich versucht die Pops zu glasieren. Dadurch dass ich die Masse auf zu wenig Kugeln verteilt habe sind diese natürlich größer und dementsprechend schwer. Wenn jetzt auch noch die Glasur dazu kommt schlägt die Physik zu. Die Stäbe sind ausgerissen.

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Beim zweiten habe ich das glasieren durch eintauchen aufgegeben und stattdessen erst versucht die Glasur von einem Löffel drüber laufen zu lassen. Hat auch nicht funktioniert. Nachdem dann auch das Auftragen mit dem Backpinsel nicht funktioniert hat habe ich beschlossen, dass es auch ohne Glasur geht. Und tatsächlich halten die bunten Streusel auch ohne. Und ich finde es sieht so auch ganz hübsch aus.

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Geschmacklich muss ich aber sagen haben sie mich jetzt noch nicht überzeugt. Der Teig ist an und für sich schon recht saftig. Durch die fettige Creme und dann teilweise auch noch den fettigen Süßen Überzug ist mir das eine Nummer zu viel. Aber vielleicht sieht das ja morgen Nachmittag zum Tee trinken schon wieder ganz anders aus. Mitten in der Nacht sollte man sowas halt auch nicht essen.

Und jetzt muss ich nur noch jemanden finden der sie auf isst. Wünscht mir Glück!

Liebe grüße
Laura

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